Ulrike Hartmann

Jahrgang 1951, wuchs in Frankfurt am Main auf, begann im Alter von 6 Jahren mit einer klassischen Ballett- und Tanz-Ausbildung und nahm noch vor dem Ende der Schulzeit Schauspielunterricht an den Städtischen Bühnen sowie Sprechtechnik und Phonetik an der Hochschule für Musik und darstellende Künste, Frankfurt.

1969 bestand sie die Aufnahme an der Hochschule für Musik und darstellende Künste „Mozarteum“ in Salzburg, spielte erste kleine Rollen 1971 und -72 bei den Bad Hersfelder Festspielen und erweiterte die Ausbildung mit einem einjährigen Musical-Seminar in Stuttgart, das sie 1973 abschloss.

Erste Engagements führten sie u.a. nach Hannover, Marburg und auf Tournee, am Bayerischen Rundfunk in München wirkte sie in mehreren Hörspielen mit und arbeitete durch ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit für die Werbung und auf Messen. Auch trat sie mit Chanson- und Solo-Programmen auf.

Nach Heirat und Geburt der Tochter Alexandra, inzwischen ebenfalls Sängerin und Schauspielerin, spielte sie weiter einige Jahre Theater, schrieb für die Presse, machte Funk und wirkte in Industrie -Werbung-und Schulungs-Filmen mit.

1986 begann sie in einer renommierten Frankfurter Veranstaltungs-Agentur als freie Mitarbeiterin, leitete dort sechs Jahre das Opernball-Büro und arbeitete bei zahlreichen Veranstaltungen im organisatorischen Bereich mit. Parallel dazu begann sie vermehrt als Moderatorin grosser Veranstaltungen, bei Talk-Shows und Präsentationen aufzutreten, moderierte das TV-Vorabendprogramm des Hessischen Rundfunks und wurde Coach für freie Rede und Körpersprache.

Durch diese Aktivitäten bedingt entschloss sie sich 1992 zur Gründung der Agentur artcontact für Künstler und Event-Managment.

Nach einer zeitlich begrenzten Rückkehr ans Theater mit zwei Gastspielen an der Frankfurter Komödie, einer Theatertournee mit der Gastspieldirektion Landgraf und einem Engagement bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel, konzentriert sich Ulli Hartmann nunmehr ausschliesslich auf das Thema „Kultur-Consulting“ und die gehobene „Kleine-Feine-Kunst“.